Vijlenerbos en Geul

Da ich ein neues Projekt habe (lasst euch überraschen, was es ist), werde ich die nächsten Wochen jede Menge Trainingswanderungen machen.
Die heutige Runde ging durch die Niederlande von Raren nach Mechelen und zurück.

Länge: 21,4km
Dauer: 4Std 30Min
Höhenmeter: + / -670m
GPX Datei

Der Parkplatz für die Runde befindet sich in Raren an der Epenerbaan. Da ich bereits morgens da war, konnte ich mir noch einen Parkplatz aussuchen und habe somit mir einen schönen im Schatten ausgesucht.
Zu Beginn hatte ich wieder das übliche Problem mit meinem Navi. Auf dem lässt sich leider nicht erkennen, ob ich den Weg nun links oder rechts rum gehen muss.
Natürlich bin ich den Weg nicht wie der Ersteller gelaufen, sondern wie so oft andersrum 😀
Die ersten Wege gingen zwar durch den Wald, was aber nicht heißt, dass man dort nicht ins Schwitzen kommt. Ging die gesamte Zeit in dem Wald permanent im Wechsel rauf und wieder runter.

Interessant war der Kreis aus Holzklötzen. Sieht aus wie für eine Gruppensitzung. Wer weiß, was dort nachts passiert 😀

Der Ausblick ist bei gutem Wetter schon echt was feines.

Manchmal muss man echt genau hingucken, damit man überhaupt den Durchgang findet. Da das GPS eine gewisse Abweichung hat, bin ich zweimal dran vorbei gelaufen, eh ich den Durchgang gesehen habe 😀

Wenn man dann den richtigen Weg auf der richtigen Zaunseite gefunden hat, geht es direkt abenteuerlich weiter. Bachüberquärung mit und ohne Bretter.

Kaum ist man über die zwei Bäche, begrüßen einen die niederländischen Kühe.

Weiter ging es durch diverse Wiesen und schmalen Wegen zwischen Hecken, bevor man dann zu einem malerischen Ort mit grandiosem Ausblick kommt. Wer würde da nicht gerne wohnen wollen?

Ein paar Orte weiter gibt es eine etwas andere Variante eines Fachwerkhauses.

Nach dem Durchqueren des Örtchens Camerig, wo man im Sommer sich ein Eis zur Abkühlung gönnen kann, geht es durch gefühlt unendliche Wiesen.

Da es inzwischen gut warm wurde und die Sonne extrem knallte, habe ich mir ein ruhiges Plätzchen am Bach gesucht und erst einmal die Füße gekühlt und mich gestärkt.

Auch wenn das Wasser echt kühl war, konnte ich es mir nicht nehmen lassen und zack Kleidung aus (bis auf Unterhose 😀 ) und langsam SEEEHHHRRRR langsam ins Wasser. Habe ja keine Lust auf Probleme mit dem Kreislauf. Obwohl ich mir echt Zeit gelassen habe, habe ich deutlich gemerkt, wie der Temperaturunterschied auf den Kreislauf geht. Kein Wunder, dass viele ohnmächtig werden, wenn sie direkt ins kalte Wasser springen.

Nachdem der Kreislauf sich dran gewöhnt hatte, bin ich 2, 3x hin und her geschwommen. Was sich so schwimmen nannte, da das Wasser nur in der Kurve genug (ca. 1m) Tiefe hatte und dann auch nur etwa 5m lang.
Bisschen Spaß muss ja auch mal sein oder nicht? 😀
Trocknen brauchte ich mich bei der Sonne eigentlich nicht. Grob das Wasser abgestreift und die Unterhose mal ausgequätscht.
Paar Minuten noch die Wärme genossen und anschließend wieder angezogen.
Weiter gehts!

In Mechelen habe bin ich prompt wieder an einem Weg vorbei gelaufen. Wer soll ahnen, dass man zwischen den Häusern einen Weg von max. 1m Breite hat, wo man durchgehen soll? Ich hab den von der anderen Straßenseite ja nicht mal gesehen 😀
Aber so sind noch ein paar Impressionen von Mechelen entstanden 🙂

Nach einigen Feldern, ging es nochmal über einen schmalen Pfad Richtung Vijlen und durch Weinrebenfelder und weitere Felder vorbei an Vijlen mit einem schönen Ausblick auf den Ort.

Zum Schluß ging es wieder in den Wald, wo es gefühlt nur bergauf ging. An der Epenerbaan angekommen, ging es an dieser noch ein kurzes Stück bergab Richtung Parkplatz.

Fazit:

Eine sehr schöne Runde mit viel Abwechslung und schönen kleinen Örtchen, wo es sich wohnen lässt.

Empfehlung:

Wer die Runde gehen will, sollte sich was zu trinken und essen mitnehmen und die Runde einfach genießen.

tobias

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.